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GKBL-Disziplinen 2011


Halbautomatisches Gewehr 1 (ZF 100 m) HAG 1

10.1 Waffe:
  Zugelassen sind alle serienmäßig hergestellten, halbautomatischen Gewehre. Abzug, Schaft, Lauf und Kaliber müssen der Serienwaffe entsprechen. Das Gesamtgewicht darf mit allen Anbauteilen 8,5 kg nicht überschreiten.
10.2 Kaliber:
  Zentralfeuerpatronen .223 bis .338.
10.3 Visierung:
  Zielfernrohr mit beliebigem Absehen und Vergrößerung. Die Verwendung eines Flimmerbandes ist nicht gestattet. Eine Sonnenblende am ZF ist erlaubt.
10.4 Abzug:
  Der Abzug ist beliebig. Das Abzugsgewicht im Moment der Schussauslösung darf nicht geringer als 1000 g sein.
10.5 Anschlagart:
  Liegend oder sitzend aufgelegt. Die Waffe darf im Bereich des Vorderschaftes aufgelegt werden. Dies erfolgt mittels Sandsack, Zweibein, oder Rifle-Rest. Eine seitliche Fixierung, bzw. Anlage des Schaftes oder der gesamten Waffe und eine Auflage des Gewehrschaftes (Erdsporn, Sandsack usw.) sind nicht gestattet.
10.6 Schusszahl:
  Die Anzahl der Probeschüsse auf eine separate Probescheibe ist beliebig. 30 Schuss Wertung in 6 Serien à 5 Schuss, je 10 pro Wertungsscheibe.
10.7 Schießzeit:
  Probe: 5 Minuten; Wertung: 6 x 10 Sekunden.
Bei Zeitüberschreitung werden die besten Schüsse der jeweiligen Serie, entsprechend der Anzahl, die nach Zeitablauf abgegeben wurde, nicht gewertet.
Zwischen den einzelnen Serien ist den Schützen jeweils 3 Minuten zur Scheibenbeobachtung und zum Nachladen Zeit zu geben.
10.8 Scheibe:
  GKBL-Scheibe Nr. 1 für HAG 1 und PGZF 1, 3 Stück und 1 Probescheibe oder gemäß vorhandenen elektronischen Anlagen. Für die Scheibe hier klicken:
10.9 Scheibenentfernung:
  Vom hinteren Rand der Entfernungslinie gemessen beträgt die Entfernung zur Scheibe 100 m (± 0,5 m).
10.10 Ablauf:
  Die Schützen liegen mit feuerbereiter Waffe im Anschlag.
Die verantwortliche Aufsicht prüft die Feuerbereitschaft mit der Frage: "Ist jemand nicht fertig?" Erfolgt kein Widerspruch, erfolgt das Kommando: "Achtung - Feuer!" oder ein akustisches Signal bzw. Timersignal.
Nach Ablauf der Schießzeit das Kommando "Stopp!" oder ein akustisches Signal bzw. Timersignal.
10.11 Bekleidung, Ausrüstung:
  Schießjacken, -hosen, -schuhe, Ellenbogenschützer, jede Art von Handschuhen und Schießmützen mit seitlichem Sichtschutz sind nicht zulässig.
10.12 Schießbrillen:
  Schießbrillen sowie Sehhilfen des täglichen Gebrauchs sind erlaubt. Das Abdecken des nicht zielenden Auges ist erlaubt. Schutzbrillen werden empfohlen.
10.13 Anzeige:
  Die Beobachtung der Scheibe während der Probe und zwischen den Wertungsserien kann mit jedem beliebigen Beobachtungsglas erfolgen. Die Nutzung einer Zuganlage ist nur zum Scheibenwechsel gestattet.